Geplanter Autobahnzubringer und Ortsumgehung Aurich (B 210n)

Der Regionalverband des BUND spricht sich klar gegen den geplanten Autobahnzubringer und die Ortsumgehung Aurich aus. Dies tun wir nicht, weil wir grundsätzlich immer dagegen sind, sondern aus guten Gründen:

• Wir sind der Meinung, dass günstigere und umweltschonendere Alternativen nicht oder nicht ausreichend geprüft wurden. Dies gilt insbesondere für den Ausbau bereits bestehender Bundesstraßen, allen voran die B 436 / B 72 zwischen Aurich und Leer.

• Wir sehen durchaus die Entlastungseffekte für die Auricher Innenstadt und die Ortsdurchfahrten Riepe und Ochtelbur. In punkto Lärmbelastung sehen wir allerdings lediglich eine Verlagerung des Problems auf die Wohngebiete in den Ortsrandlagen, die dadurch zusätzlich verlärmt würden.

• Der Bau des Zubringers hätte den direkten Verlust wertvoller Lebensräume zur Folge. Als Beispiel seien die Wallhecken rund um Aurich (ca. 12 km Wallhecken würden der Trasse zum Opfer fallen!) und die Niederung der Sandhorster Ehe genannt.

• Die geplante Straße bedeuten eine immense Zerschneidung zusammenhängender Lebensräume. Dies hätte negative Auswirkungen auf die Tierwelt, beispielsweise auf den für wiesenbrütende Vogelarten wichtigen Raum zwischen Riepe und Simonswolde.

• Zerschneidung und Aufständerung der geplanten Straßen bedeuten einen verheerenden Eingriff in das Landschaftsbild. Vor allem die historisch gewachsene Wallheckenlandschaft um die Stadt Aurich herum würde beeinträchtigt.

• Naherholungsgebiete und touristische Fahrradrouten würden durch Autobahnzubringer und Ortsumgehung durch Zerschneidung und Lärmbelastung entwertet.
Gemeinsam mit der Bürgerintitiative BILaNz Aurich e. V. und mit den Auricher Bündnis 90 Die Grünen setzen wir uns für eine umweltschonende und angemessene Verkehrsplanung in und um Aurich ein.

Link: www.bilanz-aurich.de



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